Pias Geschichte

Ich habe lange gedacht, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich saß in Meetings und wusste nach drei Sätzen, wohin das Gespräch führen wird. Ich habe gespürt, wenn jemand etwas gesagt hat, das er selbst nicht glaubt. Ich habe Entscheidungen getroffen, die sich im Bauch richtig angefühlt haben, und konnte sie trotzdem nie so erklären, dass andere mitgehen.

Also habe ich aufgehört, darauf zu hören. Ich habe gemacht, was erwartet wurde. Habe Wege eingeschlagen, die auf dem Papier Sinn ergeben haben. Ich war gut darin, mich einzufügen. So gut, dass ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, welche meiner Entscheidungen eigentlich von mir kamen und welche ich getroffen habe, weil sich alle einig waren, dass man das eben so macht.

Dieses Gefühl, abends müde zu sein, obwohl der Tag auf dem Papier leicht war. Sich in einem Leben eingerichtet zu haben, das funktioniert, sich aber fremd anfühlt. Sich ständig zu fragen, ob man zu viel fühlt oder ob die anderen zu wenig fühlen. Ich glaube, viele Frauen kennen das. Und die meisten reden nicht darüber, weil es so schwer in Worte zu fassen ist.

Bei mir hat es Jahre gebraucht, bis ich aufgehört habe, mir einzureden, das Problem sei meine Empfindlichkeit. Meine Komplexität. Mein Anspruch. Dass es einfacher wäre, wenn ich ein bisschen weniger von allem wäre.

Der Bruch kam leise. Kein großes Ereignis, kein Zusammenbruch. Eher ein langsames Verstehen, dass ich nie zu viel war. Dass die Erschöpfung nie davon kam, dass ich zu empfindlich bin. Sie kam davon, dass ich jahrelang gegen meine eigene Natur gelebt habe.

Ich bin über Umwege auf Human Design gestoßen. Und dort habe ich schwarz auf weiß gelesen, was ich gefühlt immer gewusst habe: Ich bin ein Projektor. Meine Energie funktioniert anders als bei den meisten Menschen. Meine Klarheit kommt, wenn ich beobachte, wenn ich zuhöre, wenn ich Muster erkenne. Und meine Stärke liegt darin, anderen Orientierung zu geben, wenn sie mich darum bitten.

Das hat sich angefühlt wie nach Hause kommen. Wie eine Erlaubnis, so zu sein, wie ich eigentlich schon immer war.

Über Human Design bin ich zu Edelsteinen gekommen. Ich wollte etwas Physisches für dieses Verständnis. Etwas, das ich morgens anlege und das mich durch den Tag begleitet. Ein stiller Reminder, wenn es laut wird. So ist Goddess of Light entstanden.

Jedes Stück wird von Hand gefasst, in 925er Silber, mit echten Edelsteinen, die nach ihrer überlieferten Bedeutung und ihrer Verbindung zu den verschiedenen Human-Design-Typen ausgewählt werden.

Dieser Schmuck ist für Frauen, die dieses Gefühl kennen. Die lange genug versucht haben, sich kleiner zu machen, und die jetzt bereit sind, sich selbst zu vertrauen.